
Computerüberwachung impliziert nicht selten gezielte Datenspionage
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Die heimliche Computerüberwachung ist eine weitere Variante der modernen Spionage. Diese kann staatliche Institutionen oder Firmen treffen, deren sensible Daten über das Netz ausspioniert werden. Aber auch der durchschnittliche User an seinem heimischen PC wird nicht selten Opfer eines gezielten Datendiebstahls. Dabei lauert die Gefahr aus dem Netz in vielerlei Formen. So bedienen sich Computerspione zum Beispiel der E-Mail-Kommunikation, indem sie die Nachrichten mit einem Anhang versehen, in welchem ein schadhaftes Programm, eine sogenannte Malware enthalten ist. Andere Cyber-Kriminelle installieren wiederum eine Spyware, zu deutsch: Spionage-Software, auf ihrer Website, zu welcher der ahnungslose Internetsurfer dann auf hinterhältige Art und Weise gelockt wird. Trotzdem ist es so, dass nicht nur Rechner, die ans Netz angeschlossen sind, von einer geheimen Computerüberwachung betroffen werden können. Denn die entsprechende Überwachungssoftware lässt sich ja auch ohne Weiteres direkt an dem betreffenden PC installieren, vorausgesetzt natürlich, der Datenspion kann sich unbemerkt Zugang zu dem Rechner verschaffen. Aber auch in der reinen Hardware-Version lässt sich die Computerüberwachung durchführen, denn hierfür gibt es den Tastaturspeicher, der auch als Keylogger bezeichnet wird. Diese PC-Wanze speichert alle Tastatureingaben, gleichgültig ob es sich um Inhalte von E-Mails handelt oder um aufgerufene Internetadressen. Setzt man solch ein Computer-Überwachungstool heimlich an einem fremden Rechner ein, so handelt es sich eindeutig um Spionage. Denkbar wäre aber auch der Einsatz in eigener Sache – eben um sicherzustellen, dass sich niemand unerlaubterweise am eigenen PC zu schaffen gemacht hat.
Nina Martens bloggys@live.com
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