
Zwischen Sternwarte und irdischem Kleinod
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Im Sommer lädt er zum Wandern ein, im Winter kommen gerne Wintersportler in den Thüringer Wald. Am Südzipfel, nahe bei Kronach und Coburg liegt das reizende Städtchen Sonneberg. Neben dem weit über die thüringischen Grenzen bekannten Spielzeugmuseum gibt es hier auch eine Sternwarte. Die in der ersten Hälfte des Zwanzigsten Jahrhunderts von Cuno Hoffmeister ins Leben gerufene Sternwarte ist wegen ihrer Sternfotografien auch von internationaler Bedeutung. Obwohl es keine leichte Aufgabe ist, bemüht man sich in Sonneberg diese bedeutende Einrichtung auch weiterhin zu erhalten. Ein Astronomiemuseum gibt Gästen Einblick in die Welt der Sterne. Auch auf der Erde gibt es so manche Kostbarkeit zu entdecken. Gerade in der Umgebung von Sonneberg befindet sich ein wahres Schatzkästchen an Burgen und Schlössern, die zur Besichtigung oder zu Feierlichkeiten einladen. In weniger als einer Stunde hat man Coburg erreicht und kann dort im Schloss Callenberg Coburg beides haben, stilvolle Feierlichkeiten und die gut erhaltene Schlossanlage besichtigen, die sich in Privatbesitz des Adelsgeschlechtes Sachsen-Coburg und Gotha befindet. So können hier verschiedene Räume als stilvolles Ambiente für Feiern gemietet werden. Das Schloss thront auf einer Erhebung, umgeben von üppigem Grün. Durch die umgebenden Waldgebiete führt ein Wanderweg. Das Schloss besteht aus drei Flügeln und ist im neugotischen Stil gehalten. Die Geschichte des Schlosses begann circa um das 12. Jahrhundert herum. Im 19. Jahrhundert wurde es renoviert und umgebaut. Ein Rundgang durch das Museum lässt Besucher Einsicht nehmen in die Familiengeschichte, zeigt, wie man an einem Fürstenhof wohnte, wobei kunstvolle Gegenstände und Waffen in der Sammlung enthalten sind. |
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